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Aktuelle Forschung

 

Beiträge der EUPILLAR-Konferenz „Das europäische IPR in der praktischen Bewährung - Bestandsaufnahme und Perspektiven“ in Freiburg (14.-15. April 2016) in ZVglRWiss erschienen
Freiburg i.Br., 22. November 2016. Die neueste Ausgabe der Zeitschrift für Vergleichende Rechtswissenschaft (ZVglRWiss 115 [2016], Heft 4) enthält die Tagungsbeiträge der im April dieses Jahres an der Universität Freiburg veranstalteten Tagung über die praktische Bewährung des europäischen IPR/IZVR. Die Tagung war Teil des von der europäischen Kommission finanzierten EUPILLAR-Projekts („European Private International Law – Application in Reality“) und wurde von dem deutschen Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Jan von Hein, Universität Freiburg, organisiert.
Die Ausgabe beginnt mit einer konzisen Einführung in das EUPILLAR Projekt von Jan von Hein, woran sich eine tiefgehende Analyse bezüglich auftretender Probleme bei Evaluationen der europäischen IPR/IZVR Normen durch Prof. Dr. Giesela Rühl (Universität Jena) anschließt. Ferner enthält die Ausgabe drei Beiträge über die allgegenwärtigen Probleme bei der Anwendung des europäischen IPR/IZVR: erstens die Herausforderungen für die deutsche Gerichtsorganisation (Prof. Dr. Hannes Rösler, Universität Siegen), zweitens die Herausforderungen für die europäische Gerichtsorganisation (Prof. Dr. Martin Gebauer, Universität Tübingen) und drittens die Anwendung und Ermittlung ausländischen Rechts (Prof. Dr. Oliver Remien, Universität Würzburg). Die darauf folgenden Beiträge befassen sich mit der Anwendung des europäischen IPR/IZVR in der deutschen Gerichtspraxis, beginnend mit der Anwendung der Rom I-VO durch die ordentlichen Gerichte (Prof. Dr. Dennis Solomon), sowie in der Arbeitsgerichtsbarkeit (Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter, Universität Trier). Ferner analysiert Prof. Dr. Wolfgang Wurmnest (Universität Augsburg) die Rom II-VO in der deutschen Rechtspraxis. Abschließend wird die deutsche Rechtspraxis bezüglich des internationalen Familienrechts, die Anwendung der Rom III-VO und Brüssel II a-VO, untersucht (Prof. Dr. Peter Winkler von Mohrenfels, Universität Rostock) sowie die Anwendung der europäischen Unterhalts-VO und des Haager Unterhaltsprotokolls (Prof. Dr. Wolfgang Hau, Universität Passau).
Die Beiträge sind online abrufbar auf der Webseite des Deutschen Fachverlages oder über beck online.

Ta­gung "Ko­di­fi­ka­ti­on des In­ter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts"

 

Köln, 23.-24. Sep­tem­ber 2016. In die­sem Jahr jährt sich die große Re­form des deut­schen In­ter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts von 1986 zum 30. Mal und die Zeit­schrift IPRax fei­ert die 35. Wie­der­kehr der Grün­dung. In die­ser Zeit­span­ne hat sich das In­ter­na­tio­na­le Pri­vat­recht sehr ver­än­dert; die Dy­na­mik des Fachs wächst wei­ter ste­tig auf eu­ro­päi­scher und glo­ba­ler Ebene. Die Ta­gung ver­bin­det einen Rück­blick auf die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung des In­ter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts mit einem Aus­blick auf die kol­li­si­ons­recht­li­chen Ge­stal­tungs­auf­ga­ben der Zu­kunft. Zu der Ta­gung laden die Her­ren Pro­fes­so­ren Dres. Man­sel (Köln) und von Hein (Frei­burg) als Prä­si­dent des Deut­schen Rats für In­ter­na­tio­na­les Pri­vat­recht bzw. als Vor­sit­zen­der der Zwei­ten Kom­mis­si­on des Rats zu­gleich im Namen der Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift IPRax und des Ver­lags Gie­se­king ein. Das Ta­gungs­pro­gramm fin­den Sie hier.


Abschlusskonferenz zum „EUPILLAR“-Projekt (European Private International Law: Legal Application in Reality) an der LSE

 

London, 16./17. Juni 2016. Die abschließende Konferenz zu dem von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekt „Cross-Border Litigation in Europe: Civil Justice Framework, National Courts and the Court of Justice of the European Union“ (JUST/2013/JCIV/4635), mit dessen Leitung Prof. Dr. Jan von Hein für Deutschland betraut ist, findet am 16./17. Juni 2016 an der London School of Economics (LSE) statt. Das Konferenzprogramm ist hier abrufbar. Die Veranstaltung wird organisiert vom Centre for Business Law and Practice (University of Leeds) und dem Centre for Private International Law (University of Aberdeen). Auf der Konferenz stellen die Forschungsteams der an der Studie teilnehmenden Mitgliedstaaten die vorläufigen Ergebnisse zur Bewährung des europäischen IPR in ihrer jeweiligen nationalen Rechtsanwendungspraxis vor. Daneben werden weitere Berichte aus anderen Mitgliedstaaten präsentiert. Die sich im Rahmen der Anwendung der zentralen europäischen Verordnungen des IPR stellenden Fragen werden ferner durch Beiträge namhafter Referenten aus der Praxis sowie von akademischer Seite beleuchtet.

Informationen zur Registrierung für die Veranstaltung finden Sie hier.

 


Tagung zum Forschungsprojekt „Cross-Border Litigation in Europe – ‚EUPILLAR‘ (‚European Private International Law: Legal Application in Reality‘)“


Freiburg i. Br., 14.-15. 4. 2016. Die Tagung wird der Frage nachgehen, wie sich die zentralen Instrumente des europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrechts in der praktischen Rechtsanwendung durch die nationalen Gerichte bewähren. Die Veranstaltung ist Bestandteil des von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekts „Cross-Border Litigation in Europe: Civil Justice Framework, National Courts and the Court of Justice of the European Union“ (JUST/2013/JCIV/AG/4635). Sieben führende europäische Universitäten untersuchen in einer empirischen Studie, ob der gegenwärtige Stand der Implementation des europäischen IPR/IZVR in den Mitgliedstaaten einen effektiven Rechtsschutz in grenzüberschreitenden Rechtsstreitigkeiten gewährleistet. Hierzu wird in den teilnehmenden Mitgliedstaaten eine Reihe aufeinander abgestimmter Konferenzen durchgeführt.

 

Herr Prof. Dr. Jan von Hein (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) ist mit der Projektleitung für Deutschland betraut. Bereits am 20. und 21. 3. 2015 fand an der Universität Freiburg ein Workshop für im europäischen IPR/IZVR tätige Praktiker statt. Auf der kommenden Tagung werden nun erste Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts vorgestellt, die Fragestellungen von akademischer Seite vertieft und Perspektiven des europäischen IPR/IZVR erörtert.

 

Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen zum Projekt, das Tagungsprogramm sowie Hinweise zur Registrierung.

 

 


Tagung der Europäischen Rechtsakademie (ERA): “How to handle international commercial cases – Hands-on experience and current Trends” 

Trier, 8.-9. 10. 2015. Die internationale Tagung der Europäischen Rechtsakademie (ERA) widmet sich unter dem Titel “How to handle international commercial cases – Hands-on experience and current trends” jüngsten Entwicklungen und Praxiserfahrungen auf dem Gebiet der internationalen Prozessführung (und Schiedsgerichtsbarkeit) in Handels- und Wirtschaftssachen. Namhafte Referenten aus Praxis und Wissenschaft werden von ihren Erfahrungen berichten und insbesondere strategische Aspekte der Prozessführung beleuchten. Einen Schwerpunkt werden dabei Fragen des Europäischen Zivilprozess- und Kollisionsrechts bilden.

Die Tagung findet am 8. und 9. Oktober 2015 unter der Leitung von Dr. Angelika Fuchs (ERA) und Prof. Dr. Jan von Hein (Universität Freiburg) in Trier statt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Unter den folgenden Links finden Sie das Tagungsprogramm sowie nähere Informationen zur Anmeldung.

  


Prof. Dr. von Hein in die Académie Internationale de Droit Comparé aufgenommen

Paris, 21. 7. 2015. Herr Prof. Dr. Jan von Hein ist als assoziiertes Mitglied („membre associé“) in die Académie Internationale de Droit Comparé/International Academy of Comparative Law (AIDC/IACL) aufgenommen worden. Die AIDC wurde 1924 in Den Haag gegründet. Die Akademie verfolgt das Ziel, die rechtsvergleichende Forschung weltweit zu fördern und auf diese Weise einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Neue assoziierte Mitglieder werden von allen Mitgliedern der Akademie auf Vorschlag eines nationalen Komitees oder eines Titularmitglieds gewählt (die aktuellen Wahlergebnisse sind hier abrufbar). Herr Prof. von Hein verstärkt somit künftig die Präsenz der Freiburger Rechtswissenschaftlichen Fakultät in der AIDC, die dort bereits durch die Herren Prof. Dres. Blaurock, Sieber und Merkt vertreten ist. Die AIDC veranstaltet alle vier Jahre einen allgemeinen internationalen Kongress zum aktuellen Stand der Rechtsvergleichung. Die nächste dieser Konferenzen wird vom 25. bis 31. März 2018 in Fukuoka (Japan) stattfinden; nähere Informationen dazu finden sich hier.

 

 


Europäisches Parlament fordert Studie zur Kodifikation des europäischen IPR an

Brüssel, 24. 11. 2014. Der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments hat Frau Prof. Dr. Giesela Rühl, LL.M. (Berkeley), Universität Jena, und Herrn Prof. Dr. Jan von Hein, Universität Freiburg, den Auftrag erteilt, eine Studie („in-depth analysis“) zur Frage einer zukünftigen Kodifikation des europäischen Internationalen Privatrechts zu erstellen. Die Ergebnisse der gemeinsam verfassten Analyse wird Herr Professor von Hein den Parlamentariern am 26. 2. 2015 im Rahmen eines Workshops zu dem Thema „Private International Law – What is in it for Europe’s citizens?“ präsentieren.

 


International Law Association bestellt Prof. Dr. von Hein zum neuen Mitglied des Ausschusses für das IPR/IZVR des Persönlichkeitsrechtsschutzes

London, 18. 10. 2014. Das Executive Council der International Law Association hat auf seiner Sitzung in London am 18. 10. 2014 Prof. Dr. Thomas Pfeiffer (Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Jan von Hein (Universität Freiburg) zu Mitgliedern des „ILA Committee on the Protection of Privacy in Private International and Procedural Law“ gewählt. Das Komitee unter Vorsitz von Prof. Dr. Burkhard Hess (Max-Planck-Institut für Internationales und Europäisches Verfahrensrecht und Regulierungsrecht, Luxemburg) geht der Frage nach, wie ein besserer kollisions- und verfahrensrechtlicher Schutz von Persönlichkeitsrechten und sensiblen Daten im internationalen Raum gewährleistet werden kann. Die erste Sitzung des Komitees, auf der u.a. ein von Prof. Dr. von Hein vorbereitetes Working Paper diskutiert worden war, hatte am 30. 9. 2014 am MPI Luxemburg stattgefunden.

 


Tagung „Kohärenz im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht der Europäischen Union“ erfolgreich durchgeführt

Freiburg i. Br., 10.-11. 10. 2014. Die Europäische Kommission hat in ihrer Mitteilung zur EU-Justizagenda im März 2014 angeregt, dass die EU prüfen möge, „ob eine [scil: zusammenfassende] Kodifikation der vorhandenen Rechtsinstrumente, insbesondere im Bereich des Kollisionsrechts, nützlich sein könnte“ (KOM [2014] 144 endg., S. 9). Die von der Thyssen-Stiftung geförderte Tagung „Kohärenz im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht der Europäischen Union“, die am 10. und 11. Oktober 2014 unter der Leitung von Prof. Dr. Jan von Hein (Universität Freiburg) und Prof. Dr. Giesela Rühl, LL.M. [Berkeley] (Universität Jena) in Freiburg stattfand, widmete sich vor diesem Hintergrund der Frage nach einer europäischen Gesamtkodifikation des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts. Impressionen von der Konferenz sind hier zu finden.

Siehe hierzu auch den Tagungsbericht von Ferdinand Gürtler.

 


Neue Veranstaltungsreihe erfolgreich gestartet: RIW-Fachkonferenzen zum europäischen IPR/IZVR

Frankfurt am Main, 25. 9. 2014. Die traditionsreiche Fachzeitschrift „Recht der Internationalen Wirtschaft“ (RIW), deren ständiger Mitarbeiter Prof. Dr. Jan von Hein bereits seit einigen Jahren ist, hat eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Die „RIW-Fachkonferenzen“ befassen sich unter wissenschaftlicher Leitung von Herrn Prof. von Hein mit gegenwärtigen Fragen des europäischen Internationalen Privat- und Verfahrensrechts. Die Auftaktveranstaltung, die am 25. 9. 2014 in Frankfurt am Main erfolgreich durchgeführt wurde, widmete sich den „Aktuellen Entwicklungen im europäischen Zivilverfahrensrecht“, insbesondere der revidierten EuGVVO und dem Verfahrensrecht der EuErbVO. Impressionen von der Tagung finden sich hier. Die nächste RIW-Fachkonferenz wird sich voraussichtlich im Frühjahr 2015 den Problemen des einstweiligen Rechtsschutzes im europäischen Zivilverfahrensrecht zuwenden.

 


Europäische Kommission bewilligt Mittel für empirische Studie zum europäischen IPR

Brüssel, 20. 6. 2014. Die Europäische Kommission hat am 20. 6. 2014 einem internationalen Konsortium führender europäischer Universitäten Drittmittel in sechsstelliger Höhe für die Durchführung des Forschungsprojekts „Cross-Border Litigation in Europe: Civil Justice Framework, National Courts and the Court of Justice of the European Union“ bewilligt (JUST/2013/JCIV/AG/4635). Die Federführung liegt bei der University of Aberdeen (Prof. Paul Beaumont); von deutscher Seite nimmt die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Prof. Dr. Jan von Hein) an der Studie teil. Beteiligt sind darüber hinaus die Universitäten Antwerpen (Prof. Thalia Kruger), Breslau (Dr. Agnieszka Frackowiak-Adamska), Brunel/London (Dr. Mihail Danov), Complutense/Madrid (Prof. Carmen Otero) und Mailand (Prof. Stefania Bariatti). Die Studie soll empirisch untersuchen, ob die gegenwärtige institutionelle Architektur der europäischen und nationalen Gerichtsbarkeit eine effektive und effiziente Implementation des europäischen Kollisionsrechts gestattet oder ob und ggf. auf welchen Feldern insoweit Reformbedarf besteht.

 


Prof. Dr. von Hein neuer Vorsitzender der 2. Kommission des Deutschen Rates für IPR

München, 16. 1. 2014. Am 16. 1. 2014 versammelten sich die Mitglieder des Deutschen Rats für Internationales Privatrecht (IPR) in den Räumen der Carl Friedrich von Siemens-Stiftung in München zu einer Gesamtsitzung, um Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Jürgen Sonnenberger (LMU München), der am 14. 12. 2013 seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert hatte, aus seiner Funktion als Vorsitzender der 2. Kommission des Rates und als stellvertretenden Ratspräsidenten zu verabschieden sowie einen Nachfolger zu bestimmen. Der Deutsche Rat für IPR besteht aus führenden Professoren und Professorinnen des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bei der Rechtssetzung auf diesen Gebieten beraten. Der Präsident des Rates ist Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel (Universität Köln). Die 2. Kommission behandelt das Vermögensrecht, insbesondere das internationale Schuldrecht. Die anwesenden Mitglieder des Deutschen Rats für IPR wählten Prof. Dr. Jan von Hein (Universität Freiburg) in das Amt des Vorsitzenden der 2. Kommission. Über die Sitzung und das anschließende wissenschaftliche Symposium berichtet Lena Krause, IPRax 2014, 295 ff.