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Zwei Wege

 

Vor dem Staatsexamen

Durch ein sogenanntes Kontaktstudium können sich die Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bereits ab dem dritten Fachsemester für den Studiengang Deutsch-Französisches Recht bewerben. Die Bewerbung erfolgt im Februar des Jahres, in dem die Studierenden das Masterprogramm in Straßburg antreten wollen. Den üblichen Bewerbungsunterlagen müssen die Studierenden lediglich einen Antrag auf Zulassung zum Kontaktstudium beifügen. Ab September des jeweiligen Jahres nehmen sie dann regulär am Masterprogramm teil. Dieses führt sie zunächst zwei Semester an die Universität Straßburg und dann zu den regulären Schwerpunktbereichen an der Albert-Ludwigs-Universität. Während der beiden Semester in Straßburg können die Studierenden sich an der Albert-Ludwigs-Universität beurlauben lassen und verlieren somit keine Semester für ihren Freiversuch im Staatsexamen. Wurde das Programm erfolgreich durchlaufen, wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Abschluss ihrer Ersten juristischen Prüfung zeitgleich der Mastergrad verliehen.

Nach dem Staatsexamen

Das Masterprogramm kann auch nach dem Abschluss der Ersten juristischen Prüfung oder nach Abschluss eines rechtswissenschaftlichen oder vergleichbaren Bachelorstudiengangs absolviert werden. Die Bewerbung erfolgt im Mai des Jahres, in dem die Bewerberinnen und Bewerber das Masterprogramm in Straßburg antreten wollen. Ab September des jeweiligen Jahres absolvieren sie eines der Masterprogramme in Straßburg und schließen dann das Studium eines der Schwerpunktbereich an der Universität Freiburg an. Unter Vorlage geeigneter Nachweise besteht bei Vergleichbarkeit der Studienleistungen die Möglichkeit, sich den in Deutschland absolvierten Schwerpunktbereich für das zweite Jahr in Deutschland anrechnen zu lassen. Der Mastergrad wird dann mit Abschluss der Masterarbeit und der erfolgreichen Teilnahme am deutsch-französischen Seminar verliehen.