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PST-Dateien standardmäßig auf Netzlaufwerk erstellen

Alternativ zum nachträglichen Auslagern kann durch einen Eintrag in der Registry schon vor der Einrichtung eines Kontos festgelegt werden, dass Outlook zukünftig bei der Mailkontenerstellung alle entstehenden PST-Dateien in einem bestimmten Ordner anlegt. So kann ein Überlaufen des Profilspeichers von vornherein verhindert und nebenbei auch das Problem von Outlook 2010 (IMAP-PST wird nach der Verschiebung bei erneutem Outlook-Start ohne Nachfrage neu angelegt) behoben werden.

Achtung: Diese Registryänderung beeinflusst nur den aktuell angemeldeten Benutzer. Der Vorgang muss also bei anderen Benutzer am selben Rechner wiederholt werden.

Schritt für Schritt

  1. Registry-Editor öffnen: WIN + R regedit
     
  2. Zu folgendem Schlüssel navigieren:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook

    Schlüssel
     
  3. Neuen Expendable String Value ("Wert der erweiterbaren Zeichenfolge") erstellen. Die Variable bekommt den Namen "ForcePSTPath" und als Wert den vollständigen Pfad, an dem die PST-Dateien zukünftig angelegt werden sollen.
    Schlüssel benennen
     

Hinweis: Diese Änderung beeinflusst keine bestehenden PST-Dateien! Daher müssen bereits erstellte Konten zunächst entfernt und neu eingerichtet werden, bevor sie von der Registryänderung profitieren können.