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Teilnahme 2021

Auch dieses Jahr stand der Wettbewerb leider wieder ganz im Zeichen der Pandemie. Anders als im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren mit genügend Vorlauf nun die Möglichkeit, eine virtuelle Austragung der mündlichen Runde zu organisieren. Wir freuen uns mitteilen zu können, dass das Team Freiburg unter 95 teilnehmenden Teams aus aller Welt gemäß der offiziellen Rangliste (Schriftsätze+Vorrundenplädoyers) den

5. Gesamtrang
– noch vor zahlreichen renommierten und traditionell erfolgreichen Universitäten –

erreicht hat und mit den Preisen
2nd runner-up Best Prosecution Memorial sowie
2nd runner-up Best Prosecution Team

ausgezeichnet wurde – also einerseits unser Anklageschriftsatz sowie andererseits der Anklageschriftsatz und die Anklageplädoyers zusammengenommen je die drittbeste Bewertung überhaupt erhalten haben.

 

Teamfoto 2021

Corona wirkt auch aufs Teamfoto. Das Team 2021 (v.l.n.r., v.o.n.u.): Alexander Vadokas (B), Stefan Uhl (B), Jannik Escher, Chloé Hepburn, Jakob Mutter, Sebastian Heni (B), Niklas Heintze, Finia Dettmann, Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Perron (B)
(B= Betreuer)
. Nicht im Bild: Hannah Friese, Betreuung und Researcherin

 

ICCMCC 2020/21 Erfahrungsbericht

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir als Team der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bei der „International Criminal Moot Court Competition 2020/2021“ trotz der international steigenden Beliebtheit und der damit einhergehenden größeren Konkurrenz das Viertelfinale erreichen konnten und dabei mit folgenden Preisen ausgezeichnet wurden:

2nd runner-up Best Prosecution Memorial und

2nd runner-up Best Prosecution.

Basierend auf der Bewertung der drei eingereichten Schriftsätze und den sechs Vorrundenpleadings erreichte unser Team insgesamt den 5. Platz unter den 95 teilnehmenden Universitäten.

Das Team setzte sich dieses Jahr zusammen aus Finia Dettmann, Chloé Hepburn, Niklas Heintze, Jakob Mutter und Jannik Escher. Betreut und gecoacht wurde das Team dabei von Stefan Uhl, Alexander Vadokas und Sebastian Heni, welche mit großem Engagement unserem Team über das gesamte Jahr zur Seite standen. Besonderer Dank gebührt dabei auch Hannah Friese, die nicht nur während der Schriftsatzphase unverzichtbar beim sprachlichen Feinschliff unserer Texte wurde, sondern anschließend auch als offizielles Mitglied des Teams alle drei SprecherInnen als Co-Counsel unterstützte.

Der diesjährige Moot Court war aufgrund der Corona-Pandemie außergewöhnlich. Die OrganisatorInnen standen vor großen und vor allem neuen Herausforderungen, da der ICC Moot Court zum ersten Mal in seiner Geschichte komplett virtuell veranstaltet wurde.

Doch es waren nicht nur die OrganisatorInnen gefordert. Auch wir Mooties sowie die Coaches mussten neue Wege finden, um trotz Pandemie zusammenarbeiten zu können. Somit gestaltete sich die Schriftsatzphase hauptsächlich in virtuellen Meetings, in denen lebhaft diskutiert wurde, denn der Sachverhalt überraschte uns alle positiv durch seine Aktualität und den Realitätsbezug. Trotz seiner Fiktionalität beinhaltete der Fall zahlreiche Anspielungen an die momentane Pandemie. So problematisierte er die Strafbarkeit eines hohen Politikers, welcher die Entwicklung eines tödlichen Virus für die Impfstoffforschung unter mangelnden Sicherheitsvorkehrungen in Auftrag gab und anschließend versuchte dessen Ausbruch geheim zu halten.

Schließlich nahten die Deadlines wie im Flug und nachdem die Schriftsätze im Februar nach einigen mit wenig Schlaf und viel Koffein verbundenen Nächte abgegeben werden konnten, begann auch schon die Vorbereitung der Pleadings.

Nachdem die ersten Pleadings teamintern mit unseren Coaches stattfanden, folgten zahlreiche weitere Probepleadings mit externen Zuhören und schließlich eine Generalprobe mit dem Team der Universität Bonn.

An dieser Stelle möchten wir uns gerne bei jeder einzelnen Person bedanken, die sich die Zeit genommen hat ein solches Pleading live oder auch über Zoom mitzuverfolgen. Jede einzelne zuhörende Person gab uns wertvolles Feedback. Dadurch fühlten wir uns mit jedem Mal besser darauf vorbereitet, uns im Wettbewerb den Fragen der RichterInnen zu stellen.

Als es schließlich so weit war und der Wettkampf begann, bedeutete er für uns eine deutlich geringere Umstellung als normalerweise. Der Wettbewerb fand für uns in vertrauter Atmosphäre in den Räumen der Universität statt.

Trotzdem gelang es den VeranstalterInnen, ein interessantes virtuelles Rahmenprogramm zu veranstalten. So hielt beispielswese direkt am Einführungstag Ms Fatou Bensouda – die Chefanklägerin des ICC – eine Rede.

Rückblickend war die Teilnahme am ICC Moot Court dieses Jahr trotz oder gerade wegen des Online-Formats eine unglaublich spannende und lehrreiche Zeit, auf die wir alle oft und gerne zurückblicken werden.

Chloé, Finia und Niklas