Uni-Logo
Institut für Staatswissenschaft
und Rechtsphilosophie
Abteilung 3 (Rechtstheorie)
Sie sind hier: Fakultät Institute stawi&rphil Abteilung 3 EMRK Moot Court
Artikelaktionen

EMRK Moot Court

I. Der Moot Court

 

Der EMRK-Moot-Court ist ein virtueller Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Als Kläger oder Verteidiger plädieren die Studierenden vor einer professionellen Jury aus Professoren, Anwälten und Richtern des Europäischen Gerichtshofs. Die fiktiven Fälle entstammen hoch aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Problemstellungen im Themenbereich der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Seit 2011 findet der Moot Court im Rahmen einer deutsch-französischen Kooperation zwischen den Universitäten Freiburg und Straßburg statt. Gemeinsam mit französischen Studierenden aus dem Master für Menschenrechte bekommen die Freiburger TeilnehmerInnen im Rahmen eines Vorbereitungsseminars einen Einblick in die Europäische Menschenrechtskonvention. In gemischten deutsch-französischen Teams erarbeiten und verteidigen sie einen Schriftsatz. Die enge Kooperation mit MitarbeiterInnen des Europäischen Gerichtshofs vermittelt den Studierenden einen realitätsnahen Eindruck von der Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.  Darüber hinaus ermöglicht das umfangreiche Rahmenprogramm über die fachliche Zusammenarbeit hinaus einen persönlichen und kulturellen Austausch. Der Moot-Court kann während eines regulären Semesters absolviert werden und ist auch an Studierende anderer Fachrichtungen gerichtet.

 

cedh_39553_16_382_2009-07-02.jpg
© Council of Europe Credits

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

II. Ablauf des Moot Courts

 

Fav2kleiner.jpg

 

Der Moot-Court beginnt mit einem Einführungsvortrag in Freiburg, in dem die Grundlagen der Europäischen Menschenrechtskonvention und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vermittelt werden. Daran anschließend findet ein einwöchiges Seminar in Straßburg statt, das den Studierenden einen genaueren Einblick in die Arbeitsweise und die Rechtsprechung des EGMR bietet. Bei der Gelegenheit lernen sich die Straßburger und Freiburger Teilnehmenden kennen und bilden am Ende der Woche deutsch-französische Teams.

Es folgt die Schriftsatzphase, in der die Teams eine Woche Zeit haben, auf der Grundlage eines fiktiven Sachverhalts einen Schriftsatz für die Mandaten zu entwerfen.

Im November finden schließlich an zwei Tagen die Plädoyers in Straßburg statt. Die beiden besten Teams, die die Jury überzeugen konnten, kommen ins Finale, das im Januar stattfindet. Dies findet seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Gala-Ball.

Der Moot-Court ist ein zweisprachiger Kurs, der Schriftsatz und das Plädoyer können entweder auf französisch oder auf englisch verfasst werden. 

 

Zeitplan 2017-18

   Einführungsseminar  Eine Woche voraussichtlich Mitte September 2017

   Beschwerdeschrift und

   Schriftsatz der Regierung

 Voraussichtlich Ende September 2017 (jeweils eine Woche)
   Plädoyers     Voraussichtlich an zwei Tagen Mitte November 2017
   Finale     An einem Tag Mitte Januar 2018

 

Bewerbungen bis zum 30. Juni 2017 an emrk-moot@jura.uni-freiburg.de.

 

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dieser Datei oder diesen Internetseiten: http://www.pldh.eu/formation/mootcourt-cedh/ und http://www.pldh.org/mootcourt/sifr/rubriques/informations.php

.

III. Gründe, sich zu bewerben...

 

Es gibt viele gute Gründe, sich um eine Teilnahme am EMRK Moot Court zu bewerben:

 

  • Sie beschäftigen sich vertieft mit dem in der Praxis sehr relevanten Recht der Europäischen Menschenrechtskonvention, die im deutschen Jurastudium meist zu kurz kommt.
  • Sie können sich die Teilnahme als Schlüsselqualifikation, als Fremdsprachennachweis oder im Rahmen der Französischen Rechtsschule anrechnen lassen.
  • Sie erhalten Einblick in das französische Jurastudium und lernen Studierende aus Frankreich und der ganzen Welt kennen.
  • Sie haben Gelegenheit, Ihre Französischkenntnisse in Wort und Schrift unter Beweis zu stellen und zu verbessern.
  • Bei Empfängen und gemeinsamen Abendessen kommen Sie mit Praktiker_innen und Dozierenden aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland ins Gespräch und erhalten einen Einblick in die praktische Arbeit im Bereich der Menschenrechte.
  • Sie üben sich im freien Sprechen vor einer Jury und können so spielerisch ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern.
  • Während des Einführungsseminars leben Sie eine Woche lang auf der anderen Seite des Rheins in Straßburg und haben nach dem Seminar die Möglichkeit, die Stadt zu entdecken und einen Einblick in das Alltagsleben in Frankreich zu erhalten.

 

 

IV. Bewerbung

 

Die Bewerbung auf einen der zehn Plätze erfolgt durch ein kurzes Motivationsschreiben (ca. eine Din A4 Seite) unter Angabe von Namen, Vornamen, Adresse, Mailadresse, Telefonnummer und Semester z. Hd. v. Anne Marlen Papke an diese Adresse:

emrk-moot[at]jura.uni-freiburg.de


Sollten Sie sich parallel noch für einen anderen Moot Court beworben haben und dort noch auf eine Entscheidung warten, so bitten wir, dies aus organisatorischen Gründen kurz anzugeben. Dies hat keinerlei negative Auswirkungen auf Ihre Bewerbung.


Die Bewerbungsfrist läuft vom 14. Februar 2017 bis zum 30. Juni 2017.


Bei Fragen zum Ablauf des Moot Courts oder zur Bewerbung kontaktieren Sie uns bitte unter der obigen Emailadresse.

Foto VII.jpg

V. Erfahrungsbericht

 

Die Freiburger_innen beim Finale in Straßburg

 

 

Hier findet ihr einen Erfahrungsbericht aus dem Jahrgang 2016/17.

 

Teilnehmende 2016/17

Teilnehmende 2015

 

Teilnehmende 2014/15

Teilnehmende 2015

Benutzerspezifische Werkzeuge