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Lesung und Diskussion: Abgeschnittene Zungen – oder die alltägliche Realität: Kolumbien nach dem Friedensprozess

Am 14. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Haus zur Lieben Hand, Löwenstraße 16, 79098 Freiburg

 

ReferentInnen

Prof. Dr. Gloria Bernal, Rechtsanwältin, Dozentin und Autorin aus Medellín (Kolumbien)

Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Bernd Schünemann, Direktor des Instituts für Anwaltsrecht an der LMU München

 

Veranstaltungsbeschreibung

Kolumbien kämpft seit Jahren um den Frieden – und doch hält die Gewalt an bzw. verschärft sich derzeit sogar noch. Diese Gewalt richtet sich häufig gegen Frauen, denen Gloria Bernal ihr Ohr schenkt.

Nach einer Einführung in die politische und gesellschaftliche Situation und einer Würdigung von Gloria Bernal durch Prof. (em.) Dr. Dr. h.c. mult. Bernd Schünemann (München) wird diese aus ihrem Buch „Las lenguas cortadas – Abgeschnittene Zungen“ Verstörendes im Original vortragen. Wir versuchen dem auch in deutscher Sprache gerecht zu werden. Eine Diskussion wird den Abend abschließen.

Zur Person: Prof. Dr. Gloria Bernal ist eine kolumbianische Rechtsanwältin, Dozentin und Schriftstellerin. Sie leitet das Magisterprogramm im Strafrecht der UniSinú und ist Expertin im Bereich der „(sexuellen) Gewalt gegen Frauen“. Sie war sieben Jahre lang Beraterin des Projekt ProFis der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, das sich mit der Aufarbeitung des Unrechts in Kolumbien befasste.

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