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Teilnahme 2016

 team2016

Das Team der Albert-Ludwigs-Universität im

ICC Moot Court Competition 2016

zusammen mit Prof. Dr. Walter Perron

(v. l. n. r.:) Björn Boerger (Senior Coach), Paula Friedrich, Anna-Luise Bausch, Magdalena Grewe, Prof. Dr. Walter Perron, Sebastian Heni (Assistant Coach), Julika Blüthgen, Nicolas Bosbach, Malte Stedtnitz (Coach)

 

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Das Team 2016 der Universität Freiburg hat am 30. April 2016 den nationalen Vorentscheid des »International Criminal Court Moot Court Competition 2016« gewonnen. Die weiter steigende Beliebtheit des völkerstrafrechtlichen Wettbewerbes hatte erstmals einen solchen Vorentscheid notwendig gemacht.

In drei Einzelrunden durften die deutschen Teams der Universitäten Freiburg, Köln und Passau sich als Ankläger, Staatenvertreter und Opfervertreter messen und um den Einzug in die internationale Endrunde kämpfen. Auf der Richterbank fanden sich zahlreiche namhafte Persönlichkeiten des Völkerstrafrechts, darunter Judge David Re vom Special Tribunal for Lebanon und Prof. Dr. Carsten Stahn von der Universität Leiden.

Ein umfangreiches Begleitprogramm, unter anderem mit Besuchen des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) und des Jugoslawien-Tribunals (ICTY), gab den Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit, auch die Stadt und ihre Institutionen kennen zu lernen.

Der diesjährige (fiktive) Fall beschäftigt sich u.a. mit der Strafbarkeit des Einsatzes von Kinderpiraten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mit Umweltzerstörungen als Kriegsverbrechen sowie mit der möglichen Befangenheit einer Richterin, die zu diesen Fragen bereits meinungsstark publiziert hat.

In der Internationalen Runde in Den Haag Ende Mai konnte das Team die Erfolge der letzten Jahre wiederholen und zog nach gutem Abschneiden in der Vorrunde wieder in die k.o.-Runde ein. Trotz einer starken Leistung schied das Team in der k.o.-Runde dann jedoch aus.