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Teilnahme 2015

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Das Team der Albert Ludwigs Universität im

ICC Moot Court Competition 2015

(v.l.n.r.:) Malte Stedtnitz (Assistant Coach), Titus Rehm, Björn Boerger (Coach), Pia Kuhlmann, Sebastian Heni, Kim Harris, Anna-Lisa Bähr

 

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Trotz noch größerer Konkurrenz und erheblich gestiegenem Niveau konnte das Team der Universität Freiburg beim “International Criminal Court Moot Court Competition 2015” vom 17. bis 22. Mai 2015 in Den Haag zum zweiten Mal in Folge das Halbfinale erreichen und wurde - wie im letzten Jahr - ausgezeichnet als

"Best Non-Native English Speaking Team"

 

Das Team hatte nach der Vorrunde zum wiederholten Male den 2. Platz von insgesamt 55 Teams belegt (beruhend auf der Bewertung der zuvor eingereichten drei Schriftsätze und der sechs Pleadings vor Ort), noch vor dem diesjährigen Sieger: Singapore Management University. Im Halbfinale, bei dem nur noch das aktuelle Pleading zählte, scheiterte das Freiburger Team dann noch knapper als im Vorjahr.

Die Freiburger Studierenden Kim Harris, Anna-Lisa Bähr, Pia Kuhlmann, Sebastian Heni und Titus Rehm repräsentierten die Anklage, die Opfervertretung sowie einen Staatenvertreter vor dem ICC. Betreut und gecoacht wurde das Team wie im letzten Jahr von Malte Stedtnitz und Ass. iur. Björn Boerger. Darüber hinaus haben sich in die Vorbereitung des Teams abermals zahlreiche Freiburger Studierende und Lehrende mit Moot-Court-Erfahrung eingebracht, ohne deren Unterstützung der diesjährige Erfolg sicher nicht möglich gewesen wäre. Ihnen allen gebührt unser größter Dank.

Der diesjährige Fall beschäftigte sich hauptsächlich mit den völkerrechtlichen und humanitären Fragen rund um „Cyberwars“ sowie mit der Frage, ob und wann der Gerichtshof seine Gerichtsbarkeit auch über umstrittene Gebiete ausüben kann (Krim-/Palästina-Problematik). Die Richterbänke waren mit namhaften Professoren (u.a. Michael P. Scharf, Michael Vagias und Carsten Stahn) sowie zahlreichen völkerstrafrechtlichen Praktikern (u.a. ICC Judges Howard Morrison und Geoffrey Henderson sowie Völkerstrafverteidiger Steven Powles) wie in den vergangenen Jahren hochkarätig besetzt.