Sie sind hier: Startseite ICC Moot Court Competition Teilnahme 2014

Teilnahme 2014

Teamfoto.jpg

Das Team der Albert Ludwigs Universität im

ICC Moot Court Competition 2014

zusammen mit Prof. Dr. Walter Perron

(v.l.n.r.:) Sebastian Heni, Christian Däuble, Oliver Jany, Stefan Uhl, Prof. Dr. Walter Perron, Anna Strudel, Malte Stedtnitz (Assistant Coach), Björn Boerger (Coach)

 

673px-International_Criminal_Court_logo.svg.png

 

Das Team der Universität Freiburg hat beim “International Criminal Court Moot Court Competition 2014”, der vom 18. bis 23. Mai 2014 in Den Haag stattfand, das Halbfinale erreicht und wurde ausgezeichnet als

"Best Non-Native English Speaking Team"

 

Das Team hatte nach der Vorrunde, deren Ergebnis auf der Bewertung der zuvor eingereichten 3 Schriftsätze und der drei verschiedenen Pleadings vor Ort beruhte, den 2. Platz von insgesamt 51 Teams belegt und dabei mehr Punkte erreicht als der diesjährige Gewinner, die National University of Law, Delhi. Im Halbfinale, bei dem nur noch das aktuelle Pleading zählte, scheiterte es denkbar knapp.

Die Freiburger Studenten Anna Strudel, Christian Däuble, Stefan Uhl, Sebastian Heni und Oliver Jany repräsentierten die Anklage, die Verteidigung sowie einen Staatenvertreter vor dem ICC. In die Vorbereitung des Teams haben sich zahlreiche Freiburger Studierende mit Moot-Court-Erfahrung eingebracht. Betreut und gecoacht wurde das Team von Malte Stedtnitz und Ass. iur. Björn Boerger.

Der diesjährige Fall beschäftigte sich hauptsächlich mit den völkerrechtlichen und humanitären Fragen rund um Drohneneinsätze (und mit deren möglicher Qualifikation als Verbrechen gegen die Menschlichkeit) sowie mit der Frage, ob Staatsoberhäupter von Nichtvertragsstaaten sich vor dem ICC auf Immunität berufen können. Die Richterbänke waren mit namhaften Professoren (u.a. William Schabas, Michael P. Scharf und Carsten Stahn) sowie zahlreichen völkerstrafrechtlichen Praktikern (u.a. ICC Judge Howard Morrison, der frühere ICTY Präsident Fausto Pocar und STL Judge Janet Nosworthy) wie in den vergangenen Jahren hochkarätig besetzt