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Teilnahme 2007

 

Die Universität Freiburg hat bereits 2007 im Gründungsjahr des Wettbewerbs ein Team nach Den Haag entsandt. Die damalige Hauptrunde fand vom 10.-14. Dezember 2007 im World Forum Convention Center - direkt gegenüber dem Gerichtsgebäude des ICTY - statt.

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5 Freiburger Teammitglieder zusammen mit zwei Teilnehmerinnen der Universität Belgrad (Serbien)

Das Freiburger Team bestand ausnahmsweise aus 6 Teammitgliedern (3 Speaker und 3 Researcher), die die Rollen der Anklage (Prosecution), der Verteidiung (Defense Counsel) und - auch dies war im Gründungsjahr eine Ausnahme - der Richter (Judges) einnahmen. Betreut wurde das Team durch die damaligen Assistenten des Lehrstuhls, Dr. Christian Corell und Alexander Stenner.

Zur Vorbereitung konnten die Teilnehmer auf die einzigartig umfangreiche Bibliothek des Freiburger "Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht" zurückgreifen. Auch stand dem Team mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Albin Eser (dem Emeritus des Lehrstuhls und emeritierten Direktor des Max-Planck-Instituts) ein ehemaliger ad litem Richter des ICTY als kritischer Gesprächsparter zur Verfügung. Bei einzelnen Proben zum mündlichen Vortrag wurde das Team zudem tatkräftig durch versierte Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts unterstützt.

Vor Ort in Den Haag hatten die Veranstalter neben den Hearings, in denen immer drei Teams gegeneinander antraten, ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Während zweier Führungen durch den ICJ und den ICC/IStGH und auf diversen Empfängen kamen die Teilnehmer mit vielen Richtern und Anwälten der internationalen Gerichtshöfe ins Gespräch. Die offizielle Begrüßung erfolgte durch den deutschen Richter (und mittlerweile Vizepräsident) am ICC/IStGH Hans-Peter Kaul.

Der Einzug ins Finale gelang dem Freiburger Team im Jahre 2007 leider nicht. Dafür nahm dann aber Prof. Perron zusammen mit den renommierten Professoren Michail Wladimiroff (ehem. Verteidiger von Slobodan Milošević vor dem ICTY) und Cherif Bassiouni (1970 für ein Jahr als Fulbright-Hays Professor für Internationales Strafrecht an der Universität Freiburg und lt. Wikipedia "the Godfather of International Criminal Law") in der Finaljury Platz, um den Sieger zu küren. Es gewann die Universität Pretoria (Südafrika) vor Nalsar (Indien) und Osgoode Hall (Kanada).