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Grundsätzlich werden alle Lehrmaterialien auf der zentralen Lernplattform ILIAS der Universität Freiburg eingestellt. Bitte melden Sie sich dort an und laden die Materialien herunter. Sie dienen zur Vor- und Nachbereitung aller Sitzungen in Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Kolloquien. Die Lektüre ist unabdingbar zum Verständnis der Lehrinhalte. Da sie außerdem die Arbeitsgrundlage in den Veranstaltungen darstellen, empfiehlt es sich, sie in den Sitzungen auch in gedruckter Form dabei zu haben.

 


Wintersemester 2017/18


Europäisches Recht I

(Verfassungsrecht)                

Dienstag, 16:15 - 17:45 Uhr

 HS 1098

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7 (Pflichtmodul im 2. Prüfungsabschnitt). Sie vertieft das Wissen, das in der Grundlagenvorlesung „Europarecht“ vermittelt wurde, und führt den methodischen Ansatz des „Rechts im Kontext“ fort. Dadurch wird das Unionsrecht sowohl in seiner Genealogie als auch in seiner Prägung durch zeitgebundene institutionelle, wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren ernst genommen und verständlich. Inhaltlich behandelt die Vorlesung grundlegende verfassungsrechtliche Fragen des Unionsrechts in vertiefter Form, darunter institutionelle Fragen, Fragen des Rechts-schutzsystems, des Verhältnisses von Unionsrecht und nationalen Rechtsordnungen, der Grundrechte, des Wirtschaftsrechts und der Verschraubung von Unionsrecht und inter-nationalem Recht.

Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt.

 

Übung im Öffentlichen Recht
für Fortgeschrittene

Dienstag, 14:15 - 16:00 Uhr
         HS 1010     

Es werden Fälle aus dem Polizei-, Bau- und Kommunalrecht in den typischen verwaltungsprozessualen Einkleidungen besprochen. Für die Semesterferien wurde eine Hausarbeit zur Bearbeitung ausgegeben; während der Vorlesungszeit werden zwei Klausuren angeboten (21.11.2017 und 23.01.2018). Für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung müssen die Hausarbeit und mindestens eine Klausur bestanden werden. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung über das Campus-Management-System erforderlich. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger II. 

 

 

Sommersemester 2017

 

Vorlesungen


Europarecht
                      

                   Mittwoch, 10:15 - 13:00 
 HS 2006

Die Vorlesung wendet sich an Studierende ab 2. Fachsemester und vermittelt den Stoff, der in der Kleinen Übung im Öffentlichen Recht und natürlich im Examen abgeprüft werden kann. Sie vermittelt die Grundlagen des Rechts der Europäischen Union in drei Schritten: (1) Geschichte und institutioneller Set-up; (2) Grundstrukturen des Europarechts: Rechtsschutzsystem, Verschraubung des Unionsrechts mit dem nationalen Recht (insbesondere unmittelbare Anwendbarkeit, Vorrang und Haftung), Grundrechte einschl. Unionsbürgerschaft; (3) materielles Recht des Handels innerhalb der Union: Grundlagen der Wirtschaftsintegration, Grundfreiheiten, dort insbes. Verbot von Binnenzöllen und Abgaben gleicher Wirkung, Verbot steuerlicher Diskriminierung, Verbot mengenmäßiger Beschränkungen und Maßnahmen gleicher Wirkung. Da es sich um eine Vorlesung, nicht um eine Übung handelt, wird der Stoff „im Kontext“ behandelt, was auf ein vertieftes Verständnis des Europarechts zielt und die Dogmatik einsichtig werden lässt. Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt.

 

Grundrechtsschutz in Europa    

    Mittwoch, 16:15 - 18:00           

    HS 2121

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch der Vorlesung 'Staatsrecht II: Grundrechte'. Die Rede von der „Wertegemeinschaft“ Europas konkretisiert sich im Juristischen regelmäßig im Schutz von Grundrechten. Die ausgeprägte Grundrechtszentrierung Deutschlands läuft hier parallel zu einem erstarkenden Grundrechtsschutz auf der Ebene der EMRK und der EU. Dies erlaubt eine Reformulierung des Politischen als grenzüberschreitende Individualrechtsschutzagenda; das Politische erscheint so vom Staat gelöst. Im Einzelnen aber ergeben sich viele Reibungspunkte - rechtsdogmatisch, institutionell und politisch. Die Vorlesung widmet sich dieser komplizierten Mehrebenenverschraubung, die nur an der Diskursoberfläche harmonisch abläuft. Dabei werden sowohl die Grundlagen des Grundrechtsschutzes in EU und EMRK als auch vertiefend die Probleme behandelt. Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt.

 

 

 Wintersemester 2016/17

 

Vorlesung


Europäisches Recht I

(Verfassungsrecht)                

Mittwoch, 10:15 - 11:45 Uhr

 HS 1098

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7 (Pflichtmodul im 2. Prüfungsabschnitt). Sie vertieft das Wissen, das in der Grundlagenvorlesung „Europarecht“ vermittelt wurde, und führt den methodischen Ansatz des „Rechts im Kontext“ fort. Dadurch wird das Unionsrecht sowohl in seiner Genealogie als auch in seiner Prägung durch zeitgebundene institutionelle, wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren ernst genommen und verständlich. Inhaltlich behandelt die Vorlesung grundlegende verfassungsrechtliche Fragen des Unionsrechts in vertiefter Form, darunter institutionelle Fragen, Fragen des Rechts-schutzsystems, des Verhältnisses von Unionsrecht und nationalen Rechtsordnungen, der Grundrechte, des Wirtschaftsrechts und der Verschraubung von Unionsrecht und inter-nationalem Recht.

Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt.

 

Kolloquium

Rechtsphilosophisches Kolloquium:

Recht als Kultur

Mittwoch, 16:15 - 17:45 Uhr      

 

 HS 1228  

 

 

 

Sommersemester 2016

 

Vorlesungen


Europarecht
                 

                       Dienstag, 16:15 - 19:00
 HS 1010

Die Vorlesung wendet sich an Studierende ab 2. Fachsemester und vermittelt den Stoff, der in der Kleinen Übung im Öffentlichen Recht und natürlich im Examen abgeprüft werden kann. Sie vermittelt die Grundlagen des Rechts der Europäischen Union in drei Schritten: (1) Geschichte und institutioneller Set-up; (2) Grundstrukturen des Europarechts: Rechtsschutzsystem, Verschraubung des Unionsrechts mit dem nationalen Recht (insbesondere unmittelbare Anwendbarkeit, Vorrang und Haftung), Grundrechte einschl. Unionsbürgerschaft; (3) materielles Recht des Handels innerhalb der Union: Grundlagen der Wirtschaftsintegration, Grundfreiheiten, dort insbes. Verbot von Binnenzöllen und Abgaben gleicher Wirkung, Verbot steuerlicher Diskriminierung, Verbot mengenmäßiger Beschränkungen und Maßnahmen gleicher Wirkung. Da es sich um eine Vorlesung, nicht um eine Übung handelt, wird der Stoff „im Kontext“ behandelt, was auf ein vertieftes Verständnis des Europarechts zielt und die Dogmatik einsichtig werden lässt. Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt.

 

Grundrechtsschutz in Europa

Mittwoch, 16:15 - 18:00

HS 3042

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Die Rede von der „Wertegemeinschaft“ Europas konkretisiert sich im Juristischen regelmäßig im Schutz von Grundrechten. Die ausgeprägte Grundrechtszentrierung Deutschlands läuft hier parallel zu einem erstarkenden Grundrechtsschutz auf der Ebene der EMRK und der EU. Dies erlaubt eine Reformulierung des Politischen als grenzüberschreitende Individualrechtsschutzagenda; das Politische erscheint so vom Staat gelöst. Im Einzelnen aber ergeben sich viele Reibungspunkte - rechtsdogmatisch, institutionell und politisch. Die Vorlesung widmet sich dieser komplizierten Mehrebenenverschraubung, die nur an der Diskursoberfläche harmonisch abläuft. Dabei werden sowohl die Grundlagen des Grundrechtsschutzes in EU und EMRK als auch vertiefend die Probleme behandelt. Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial für 7,00 € zur Verfügung gestellt.

 

Wiederholung und Vertiefung (WuV)

Staatsorganisationsrecht mit
Verfassungsprozessrecht

         Mittwoch, 10:15 - 12:00

 HS 3044

Die Veranstaltung zielt darauf, den examensrelevanten Stoff des Staatsorganisationsrechts im Wege der Besprechung komplexer Fälle zu wiederholen und zu vertiefen. Dabei wird Wert auf die Vermittlung von Strukturwissen und Klausurtechnik (Aufbaufragen und Methodik) gelegt. Die auf Examensniveau angesiedelten Fälle sind überwiegend der verfassungsgerichtlichen Judikatur nachgebildet und weisen Bezüge zum Verfassungsprozessrecht auf. Im Schwerpunkt wird das Staatsorganisationsrecht des Bundes behandelt, am Rande auch jenes des Landes Baden-Württemberg. Vorausgesetzt werden solide Grundkenntnisse in diesen Rechtsgebieten und die Bereitschaft zu intensiver Mit-, Vor- und Nacharbeit. Es werden Unterlagen mit Rechtsprechungs- und Literaturhinweisen zur Verfügung gestellt. 

 

Seminar  

"Ever Closer Union oder Coming Apart:
Grundlagen der Europäischen Integration"
(SPB 7, 1 a, 6 [alte PrO])

Blockveranstaltung
nach besonderer Ankündigung          

 


 

Wintersemester 2015/16

 

Vorlesungen

Völkerrecht II
(Friedenssicherungs- und
Kriegsvölkerrecht)                   

Mittwoch, 08:15 - 09:45
 HS 1199

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Das Völkerrecht dient zunehmend als Ersatz für politische Beurteilungen internationaler Beziehungen: Ein „völkerrechtswidriges“ Verhalten erscheint jedenfalls in Deutschland weder politisch noch moralisch akzeptabel. Die Verrechtlichung des Politischen aber könnte besser laufen: Die Normativität des Völkerrechts scheint gerade dann zu straucheln, wenn es um viel geht. Offenbar sind weder die territoriale Integrität anderer Staaten noch die körperliche Integrität anderer Menschen zuverlässige Grenzen für den Einsatz von Gewalt – Völkerrechtswidrigkeit hin oder her. Dieser Problematik will sich die Vorlesung nähern, indem sie, wie üblich, das Recht in seinem Kontext liest. Insbesondere soll dabei der These nachgespürt werden, dass sich Staatenpraxis und Völkerrecht wenig synchron entwickeln.

Grundrechtsschutz in Europa

Mittwoch, 16:15 - 17:45

HS 2121

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Die Rede von der „Wertegemeinschaft“ Europas konkretisiert sich im Juristischen regelmäßig im Schutz von Grundrechten. Die ausgeprägte Grundrechtszentrierung Deutschlands läuft hier parallel zu einem erstarkenden Grundrechtsschutz auf der Ebene der EMRK und der EU. Dies erlaubt eine Reformulierung des Politischen als grenzüberschreitende Individualrechtsschutzagenda; das Politische erscheint so vom Staat gelöst. Im Einzelnen aber ergeben sich viele Reibungspunkte - rechtsdogmatisch, institutionell und politisch. Die Vorlesung widmet sich dieser komplizierten Mehrebenenverschraubung, die nur an der Diskursoberfläche harmonisch abläuft. Dabei werden sowohl die Grundlagen des Grundrechtsschutzes in EU und EMRK als auch vertiefend die Probleme behandelt.

 

Übung
Übung im Öffentlichen Recht
für Fortgeschrittene
                                   
 Dienstag, 14:15 - 15:45               
 HS 1199     

Es werden Fälle aus dem Polizei-, Bau- und Kommunalrecht in den typischen verwaltungsprozessualen Einkleidungen besprochen. Für die Semesterferien wurde eine Hausarbeit zur Bearbeitung ausgegeben; während der Vorlesungszeit werden zwei Klausuren angeboten (17.11.2015 und 26.01.2016). Für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung müssen die Hausarbeit und mindestens eine Klausur bestanden werden. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung über das Campus-Management-System erforderlich. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger II. 

 

Seminar    

(SPB 7, 1 a, 6 [alte PrO])                   

Blockveranstaltung
nach besonderer Ankündigung          
 

 

Sommersemester 2015

 

Vorlesung 'Europäisches Recht I'

Vorbesprechung mit
verbindlicher Anmeldung
*              

Mittwoch, 29.4.2015, 11:00 - 12:00 h                                       
 HS 3044        

Blockveranstaltung    

                

Freitag,  26.6.2015, 14:00 - 20:00 h
Samstag, 27.6.2015, 08:00 - 20:00 h
Sonntag, 28.6.2015, 08:00 - 20:00 h

 HS 3044


Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Sie vertieft das Wissen, das in der Grundlagenvorlesung „Europarecht“ vermittelt wurde, und führt den methodischen Ansatz des „Rechts im Kontext“ fort. Dadurch wird das Unionsrecht sowohl in seiner Genealogie als auch in seiner Prägung durch zeitgebundene institutionelle, wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren ernst genommen und verständlich. Inhaltlich behandelt die Vorlesung grundlegende verfassungsrechtliche Fragen des Unionsrechts in vertiefter Form, darunter institutionelle Fragen, Fragen des Rechtsschutzsystems, des Verhältnisses von Unionsrecht und nationalen Rechtsordnungen, der Grundrechte, des Wirtschaftsrechts und der Verschraubung von Unionsrecht und internationalem Recht.

Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial für 5 Euro zur Verfügung gestellt.

 * Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme an der Veranstaltung leider nicht möglich!

 


 

Wintersemester 2014/15

 

Vorlesungen

Völkerrecht II
(Friedenssicherungs- und
Kriegsvölkerrecht)                   

Mittwochs, 10:15 - 12:00  HS 4, Peterhof


Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Das Völkerrecht dient zunehmend als Ersatz für politische Beurteilungen internationaler Beziehungen: Ein „völkerrechtswidriges“ Verhalten erscheint jedenfalls in Deutschland weder politisch noch moralisch akzeptabel. Die Verrechtlichung des Politischen aber könnte besser laufen: Die Normativität des Völkerrechts scheint gerade dann zu straucheln, wenn es um viel geht. Offenbar sind weder die territoriale Integrität anderer Staaten noch die körperliche Integrität anderer Menschen zuverlässige Grenzen für den Einsatz von Gewalt – Völkerrechtswidrigkeit hin oder her. Dieser Problematik will sich die Vorlesung nähern, indem sie, wie üblich, das Recht in seinem Kontext liest. Insbesondere soll dabei der These nachgespürt werden, dass sich Staatenpraxis und Völkerrecht wenig synchron entwickeln.

Grundrechtsschutz in Europa

Mittwochs, 16:15 - 18:00

HS 4, Peterhof

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Die Rede von der „Wertegemeinschaft“ Europas konkretisiert sich im Juristischen regelmäßig im Schutz von Grundrechten. Die ausgeprägte Grundrechtszentrierung Deutschlands läuft hier parallel zu einem erstarkenden Grundrechtsschutz auf der Ebene der EMRK und der EU. Dies erlaubt eine Reformulierung des Politischen als grenzüberschreitende Individualrechtsschutzagenda; das Politische erscheint so vom Staat gelöst. Im Einzelnen aber ergeben sich viele Reibungspunkte – rechtsdogmatisch, institutionell und politisch. Die Vorlesung widmet sich dieser komplizierten Mehrebenenverschraubung, die nur an der Diskursoberfläche harmonisch abläuft. Dabei werden sowohl die Grundlagen des Grundrechtsschutzes in EU und EMRK als auch vertiefend die Probleme behandelt.

 

Übung
Übung im Öffentlichen Recht
für Fortgeschrittene

Dienstags, 14:15 - 16:00
 HS 1010     

Es werden Fälle aus dem Polizei-, Bau- und Kommunalrecht in den typischen verwaltungsprozessualen Einkleidungen besprochen. Für die Semesterferien wurde eine Hausarbeit zur Bearbeitung ausgegeben; während der Vorlesungszeit werden zwei Klausuren angeboten (18.11.2014 und 27.01.2015). Für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung müssen die Hausarbeit und mindestens eine Klausur bestanden werden. Für die Teilnahme an der Übung ist eine Anmeldung über das Campus-Management-System erforderlich. Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger II. 

 

Seminar    

"Europa: Krise der Institutionen,
des Marktes und des Rechts?"
(SPB 7, 1 a, 6 [alte PrO])

Blockveranstaltung
nach besonderer Ankündigung          
 

 

Sommersemester 2014

 

Vorlesungen

   
Europarecht

Dienstags, 16.15 - 18.00
Mittwochs,  9.15 - 10.00

 HS 1010

Die Vorlesung wendet sich an Studierende ab 2. Fachsemester und vermittelt den Stoff, der in der Kleinen Übung im Öffentlichen Recht und natürlich im Examen abgeprüft werden kann. Sie vermittelt die Grundlagen des Rechts der Europäischen Union in drei Schritten: (1) Geschichte und institutioneller Set-up; (2) Grundstrukturen des Europarechts: Rechtsschutzsystem, Verschraubung des Unionsrechts mit dem nationalen Recht (insbesondere unmittelbare Anwendbarkeit, Vorrang und Haftung), Grundrechte einschl. Unionsbürgerschaft; (3) materielles Recht des Handels innerhalb der Union: Grundlagen der Wirtschaftsintegration, Grundfreiheiten, dort insbes. Verbot von Binnenzöllen und Abgaben gleicher Wirkung, Verbot steuerlicher Diskriminierung, Verbot mengenmäßiger Beschränkungen und Maßnahmen gleicher Wirkung. Da es sich um eine Vorlesung, nicht um eine Übung handelt, wird der Stoff „im Kontext“ behandelt, was auf ein vertieftes Verständnis des Europarechts zielt und die Dogmatik einsichtig werden lässt. Vorlesungsbegleitend wird ein Reader mit Lektürematerial zur Verfügung gestellt. 

Europäisches Recht I
(Verfassungsrecht)

Mittwochs, 16.15 - 18.00

HS 3042

Die Vorlesung wendet sich an Studierende des SPB 7. Sie vertieft das Wissen, das in der Grundlagenvorlesung „Europarecht“ vermittelt wurde, und führt den methodischen Ansatz des „Rechts im Kontext“ fort. Dadurch wird das Unionsrecht sowohl in seiner Genealogie als auch in seiner Prägung durch zeitgebundene institutionelle, wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren ernst genommen und verständlich. Inhaltlich behandelt die Vorlesung grundlegende verfassungsrechtliche Fragen des Unionsrechts in vertiefter Form, darunter institutionelle Fragen, Fragen des Rechtsschutzsystems, des Verhältnisses von Unionsrecht und nationalen Rechtsordnungen, der Grundrechte, des Wirtschaftsrechts und der Verschraubung von Unionsrecht und internationalem Recht.

     

Wiederholung und Vertiefung (WuV)

Staatsorganisationsrecht

 Donnerstags, 10.15 - 12.00

 HS 3044

Die Veranstaltung zielt darauf, den examensrelevanten Stoff des Staatsorganisationsrechts im Wege der Besprechung komplexer Fälle zu wiederholen und zu vertiefen. Dabei wird Wert auf die Vermittlung von Strukturwissen und Klausurtechnik (Aufbaufragen und Methodik) gelegt. Die auf Examensniveau angesiedelten Fälle sind überwiegend der verfassungsgerichtlichen Judikatur nachgebildet und weisen Bezüge zum Verfassungsprozessrecht auf. Im Schwerpunkt wird das Staatsorganisationsrecht des Bundes behandelt, am Rande auch jenes des Landes Baden-Württemberg. Vorausgesetzt werden solide Grundkenntnisse in diesen Rechtsgebieten und die Bereitschaft zu intensiver Mit-, Vor- und Nacharbeit. Es werden Unterlagen mit Rechtsprechungs- und Literaturhinweisen zur Verfügung gestellt. 

     
Seminar    

Das Recht der Gerichte -
Transnationales Recht
und seine Textur
(SPB 7, 1 a, 6 [alte PrO])

nach besonderer Ankündigung  

 

  


 

Wintersemester 2013/14

 

Übung
   
Kleine Übung im Öffentlichen Recht (A-K)

Dienstags,

14.15 - 15.45

HS 1010
     
Vorlesung
   
Grundrechtsschutz in Europa

Mittwochs,

10.15 - 11.45

HS 1221

Die Rede von der „Wertegemeinschaft“ Europas konkretisiert sich im Juristischen regelmäßig im Schutz von Grundrechten. Die ausgeprägte Grundrechtszentrierung Deutschlands läuft hier parallel zu einem erstarkenden Grundrechtsschutz auf der Ebene der EMRK und der EU. Dies erlaubt eine Reformulierung des Politischen als grenzüberschreitende Individualrechtsschutzagenda; das Politische erscheint so vom Staat gelöst. Im Einzelnen aber ergeben sich viele Reibungspunkte – rechtsdogmatisch, institutionell und politisch. Die Vorlesung widmet sich dieser komplizierten Mehrebenenverschraubung, die nur an der Diskursoberfläche harmonisch abläuft. Dabei werden sowohl die Grundlagen des Grundrechtsschutzes in EU und EMRK als auch vertiefend die Probleme behandelt.
     
Kolloquium
   

Rechtsphilosophisches Kolloquium:
"Liebe und das Politische"

Mittwochs,

16.15 - 17.45

Institut für Öffentliches Recht, Abt. I, KG II, 2564, Bibliotheksraum
Das Kolloquium macht den tastenden Versuch, den Zusammenhang von Recht, politischer Identität und Liebe auszumessen. Die Fehlstelle, auf die dieser Zusammenhang in Deutschland verweist, ist weder natürlich noch von vornherein fortschrittlich, sondern eine partikulare soziale Imagination, die zeitlich und räumlich wohl eher eine Ausnahme darstellt. Metaphern von Liebe und Familie gehören zu den ältesten und plausibelsten Formulierungen von Nationen. Im Alten Testament liest man, dass Israel mit Gott verheiratet oder die Nachkommenschaft Abrahams ist; im Neuen Testament gründet sich die ganze Heilsbotschaft auf ein kleines Kind. Bis heute hält sich die Überzeugungskraft dieses Bildes. „Love of nation“ ist – jedenfalls in weiten Teilen der Welt – mehr als nur eine ungelenke oder pathetische Formulierung eines konfusen Nationalismus; sie ist die Metapher für eine soziale Imagination, die ein Universum von Bedeutungen jenseits des privilegierten Platzes von Vernunft und Gerechtigkeit errichtet. In diesem Raum, in dem Sinn als Produkt von Liebe erscheint, lassen uns politische Theorie und Philosophie weitgehend allein, indem sie sich fieberhaft in immergleichen Spiralen zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten drehen, ins Leere greifen und die einsichtige Beschreibung unserer selbst der populären Kultur überlassen. Das Kolloquium will einen kritischen Blick auf den herrschenden theoretischen Zugang zum Staat werfen und sich mit dem Vorschlag auseinandersetzen, stattdessen die Analyse von Erzählungen, sozialen Imaginationen und Bedeutungsnetzen als Aufgabe der Wissenschaften des Politischen – und damit auch der Rechtswissenschaft – ins Zentrum zu rücken.
     
Seminar
   
"Das Recht der Gerichte: Transnationales Recht und seine Textur" (SPB 1a, 6, 7)
nach bes. Ankündigung