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Unverfälschter Wettbewerb für Arzneimittel im europäischen Binnenmarkt

5472-0.gifJürgen Schwarze (Hrsg.)
Unverfälschter Wettbewerb für Arzneimittel im europäischen Binnenmarkt
Pharmazeutische Produkte im Widerstreit von freiem Warenverkehr und nationalen Preiskontrollen
1998, 102 S., geb., 39,– DM, 285,– öS, 36,– sFr, ISBN 3-7890-5472-0
Nomos Verlag, Baden-Baden 1998
(Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft, Bd. 205)

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Die europäische Warenverkehrsfreiheit ermöglicht Reimporte von Arzneimitteln. Probleme treten auf, wenn Arzneimittel zuvor in einen Mitgliedstaat exportiert wurden, der aus Gründen nationaler Gesundheits- und Sozialpolitik für Medikamente generell staatliche Preisobergrenzen vorsieht. Als Folge davon wird die forschende Arzneimittelindustrie durch Parallel- und Reimporte in erheblichem Umfang um die Chance gebracht, ihre Innovationskosten wenigstens auf den nicht regulierten Pharmamärkten innerhalb des Binnenmarktes auszugleichen. Der EuGH hat dies sanktioniert und trotz staatlicher Wettbewerbsverzerrung die Berufung auf Pharmapatente versagt – ein Ergebnis, dessen Folgen allgemein als unbefriedigend betrachtet werden.
Der Tagungsband vereinigt erstmals in dieser Bandbreite Beiträge hochrangiger Experten aus Gerichtshof, Kommission, Wissenschaft und Industrie, die Wege zur Lösung dieses Problems aufzeigen.
Er richtet sich an alle, die in Pharmaindustrie, Anwalt- bzw. Patentanwaltschaft mit der Problematik befaßt sind sowie an die am Spannungsverhältnis von nationaler Gesundheits- und Sozialpolitik, Binnenmarkt und unverfälschtem Wettbewerb Interessierten.

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