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Professor Dr. Maximilian Haedicke, LL.M. (Georgetown)

Haedicke studierte in München und in Genf. 1994 absolivierte er sein 1. juristisches Staatsexamen in München. In Washington, D.C. erwarb er einen LL.M.-Abschluss an der Georgetown University und legte das Bar Exam 1995 ab. Als Stipendiat des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht in München promovierte er 1995 bei Professor Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Schricker über das Thema „Urheberrecht und die Handelspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika“.

Nach dem Referendariat (2. juristisches Staatsexamen, Berlin 1998) war er bis 2001 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München und Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht. Dort leitete er das USA-Referat des Instituts. Während dieser Zeit verfasste er seine von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Schricker betreute Habilitationsschrift mit dem Thema „Rechtskauf und Rechtsmängelhaftung - Forderungen, Immaterialgüterrechte und ‚sonstige Gegenstände’ als Kaufobjekte und das BGB“. Im Sommersemester 2001 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München und erhielt die venia legendi für die Fächer Bürgerliches Recht, Gewerblicher Rechtsschutz, Urheberrecht und Wirtschaftsrecht.

Anschließend arbeitete er, spezialisiert auf das Recht des geistigen Eigentums, das Wettbewerbsrecht und das Recht der Informationstechnologie, in einer Großkanzlei sowie in einer auf Patentverletzungsverfahren spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei.

Im Wintersemester 2003/2004 begann er eine Lehrstuhlvertretung an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Im April 2005 wurde er zum Professor ernannt. Im Jahr 2006 lehnte er einen Ruf an die Universität Mannheim ab. Zwischen 2008 und 2010 war Haedicke Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg. 2011 lehnte er einen Ruf an die Universität Bayreuth ab. Von Juni 2011 bis März 2017 war Haedicke Richter des auf das Patentrecht spezialisierten zweiten Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf.